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B i o g r a p h ie

Die lyrische Koloratursopranistin Marie-Christine Haase gastiert 2020 am Staatstheater Mainz als 1. Sopran in Luigi Nonos Al gran sole carico d´amore, sowie als Königin der Nacht in der Wiederaufnahme von Mozarts Zauberflöte am Theater Nordhausen und als Juliette Vermont in Der Graf von Luxemburg (Léhar) am Theater Hagen. Ebenso wird die Sopranistin zu hören sein im Sinfoniekonzert der Lüneburger Symphoniker mit der Sopranpartie in Gustav Mahlers 4. Sinfonie, sowie dem Konzert für Koloratursopran von Reinhold Glière.

Marie-Christine Haase debütierte zuletzt als Tytania in A Midsummernights Dream (Britten), als Gilda in Verdis Rigoletto, als Infantin Donna Clara in Der Zwerg von Alexander Zemlinsky, als Adalgisa in Bellinis Norma (Critical Version), sowie in der deutschen Erstaufführung Perela-Uomo di fumo von Pascal Dusapin und als Merab in der szenischen Umsetzung des preisgekrönten Saul (Händel) von Lydia Steier.

Zu ihrem gesungenen Repertoire gehören unter anderem die Zerlina in Don Giovanni (Mozart), Adina in Donizettis

L´Elisir d´amore, Musetta in Puccinis La Boheme, Eurydike in der Offenbach-Operette Orpheus in der Unterwelt, Zeller´s Christel im Vogelhändler, die Nachtigall in der Oper Die Vögel von Walter Braunfels, sowie die Sopran-Partien in Bachs Johannespassion, Brahms deutschem Requiem, im Requiem von Gabriel Fauré und in Carmina Burana (Carl Orff)

Besondere Aufmerksamkeit erlangte die Sopranistin durch ihre Darstellung in der Titelrolle Simplicius Simplicissimus (in Osnabrück und in Mainz) in Karl Amadeus Hartmanns gleichnamiger Oper, sowie in der Uraufführung Das große Heft von Sidney Corbett.

Gastengagements führten die Sopranistin bereits an die Hamburgische Staatsoper, ans Theater Dortmund, Theater Chemnitz, Theater Hagen, Theater Stralsund, Staatstheater Oldenburg, sowie ans Landestheater Coburg, Stadttheater Bremerhaven und an das Pfalztheater Kaiserslautern.


Marie-Christine Haase begann ihre musikalische Laufbahn mit 9 Jahren an der Klarinette und studierte dieses Instrument als Zweitfach zum Hauptfach Gesang an der Hochschule für Künste in ihrer Geburtsstadt Bremen bei Prof. Gabriele Schreckenbach, Prof. Thomas Mohr und Prof. Krisztina Laki.
Die Sopranistin zählt zu den besten Nachwuchskünstlern der Deutschen Arbeitsvermittlung (ZAV), erreichte 2010 die Finalrunde beim deutschen Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin und wurde 2013 in der Zeitschrift "Opernwelt" in der Kategorie Nachwuchssängerin des Jahres nominiert.