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B i o g r a p h ie

Die lyrische Koloratursopranistin Marie-Christine Haase debütierte zuletzt als Mozarts "Königin der Nacht" (Zauberflöte), als Tytania in ,,A Midsummernights Dream" (Britten), sowie in der deutschen Erstaufführung "Perela-Uomo di fumo" von Pascal Dusapin, als Gilda in Verdis Rigoletto, als Infantin Donna Clara in "Der Zwerg" von Alexander Zemlinsky, als Adalgisa in Bellinis "Norma" (Critical Version) und als Merab in der szenischen Umsetzung des preisgekrönten "Saul" (Händel) von Lydia Steier.

Nach  sieben Spielzeiten in Festengagements am Theater Osnabrück und am Staatstheater Mainz ist die Sopranistin aktuell freiberuflich tätig.

Im Januar 2020 tritt sie gemeinsam mit der Klassischen Philharmonie NordWest in 6 Neujahrskonzerten auf und wird im Anschluss als 1. Solosopran in Luigi Nono´s  „Al gran sole carico d´amore“, sowie mit dem Mystery aus Ligeti´s „Grand Macabre“ am Staatstheater Mainz zu hören sein.

Gastengagements führten die Sopranistin bereits an die Hamburgische Staatsoper, ans Theater Dortmund, Theater Chemnitz, Theater Stralsund, Staatstheater Oldenburg, sowie ans Landestheater Coburg, Stadttheater Bremerhaven und an das Pfalztheater Kaiserslautern.

Besondere Aufmerksamkeit erlangte die Sopranistin durch ihre Darstellung in der Titelrolle Simplicius Simplicissimus (in Osnabrück und in Mainz) in Karl Amadeus Hartmann´s gleichnamiger Oper, sowie in der Uraufführung "Das große Heft" von Sidney Corbett. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Jochen Biganzoli, Elisabeth Stöppler, Lydia Steier, Roland Hüve, Marcel Keller, Yona Kim, Markus Bothe, Guillermo Amaya, Floris Visser, Niklaus Helbling und Alexander May.


Marie-Christine Haase begann ihre musikalische Laufbahn mit 9 Jahren an der Klarinette und studierte dies zusätzlich zu ihrem Hauptfach Gesang an der Hochschule für Künste in ihrer Geburtsstadt Bremen. Nach Studien in den Gesangsklassen von Prof. Gabriele Schreckenbach, Prof. Thomas Mohr und Prof. Krisztina Laki diplomierte die junge Sopranistin 2012 mit Bestnote.
Die Sopranistin zählt zu den besten Nachwuchskünstlern der Deutschen Arbeitsvermittlung (ZAV), erreichte 2010 die Finalrunde beim deutschen Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin und wurde 2013 in der Zeitschrift "Opernwelt" in der Kategorie Nachwuchssängerin des Jahres nominiert.


Bereits während der Bremer Studienzeit gelang Marie-Christine Haase nach hochschulinternen Opernproduktionen und eigenständiger Konzerttätigkeit der Schritt auf die Opernbühnen in Bremen, Bremerhaven. Eutin und Osnabrück, wo sie von 2011-2014 fest im Ensemble war. Zu ihrem gesungenen Repertoire gehören unter anderem die Zerlina in "Don Giovanni" (Mozart), Adina in Donizettis "L´Elisir d´amore", Musetta in Puccinis "La Boheme", Eurydike in der Offenbach-Operette "Orpheus in der Unterwelt", Zeller´s Christel im "Vogelhändler", Juliette Vermont in "Der Graf von Luxemburg" von Léhar, die Mistress im Andrew Lloyd Webber-Musical "Evita", die Nachtigall in der Oper "Die Vögel" von Walter Braunfels, sowie die Sopran-Partien in Bachs Johannespassion, Brahms „deutschem Requiem“, im "Requiem" von Gabriel Fauré und in „Carmina Burana“ (Carl Orff)